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Workshops und Trainer

Alles, was du zu unseren Workshops und Trainern in diesem Jahr wissen musst!

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HIGHLAND BROADSWORD
Benjamin Binzenhöfer
(Historisches Fechten Würzburg e.V.)

Auch dieses Jahr wird uns Benjamin zeigen, wie man das Boadsword gebraucht, das typische Schwert der Highlander des 17. und

18. Jahrhunderts. Dieses spielte auch eine große Rolle bei der Entwicklung des Britischen Militärfechtens. Das Basket-Hilted Broadsword steht im Fokus vieler Fechtanleitungen dieser Epoche, wie Soldat und Duellist Donald McBane, Black Watch-Captain G. Sinclair, Preiskämpfer wie James Figg und natürlich der berühmten Angelo-Dynastie von Fechtlehrern.

Benjamin Binzenhöfer, Archäologe und enthusiastischer Schottland-Reisender, wird uns in die wichtigen Basics dieser Waffe einführen, wie die Fußarbeit, Guards, Hiebe und mehr.

HIGHLAND WRESTLING
Zane Grey
(Campbeltown, Schottland)

Ursprünglich schon für unser erstes Event eingeplant, kann Zane diesmal endlich zu uns kommen, um uns das traditionelle Backhold- oder Highland Wrestling beizubringen. Dieser ist einer der ältesten Folk-Stile der Welt und wird immer noch in Schottland bei den Highland Games praktiziert. Es ist nicht nur der einheimische Ringstil Schottlands, sondern ist schon nachweisbar auf irischen Hochkreuzen aus dem

9. Jahrhundert sowie verwandt mit dem Cumberland / Westmoreland Wrestling. Highland Wrestling ist nach dem fixierten Griff (Backhold) benannt und bietet Anfängern wie Fortgeschrittenen gleichermaßen eine sportliche und kämpferische Herausforderung.

Zane Grey ist seit langer Zeit schon Ringer und hat verschiedenste Stile, wie Judo, Sambo und Catch-Wrestling praktiziert. Den schottischen Stil lernte er unter Backhold-Veteran Wullie Baxter kennen und nahm auch an vielen Highland Games teil. Wenn er nicht gerade die vorzüglichen Whiskys seiner Wahlheimat Campbeltown, Argyll & Bute genießt oder ringt, ist er als professioneller Seemann in der Handelsmarine tätig.

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QUARTERSTAFF
Heiko Große
(Triskelion Combat, Deutschland)

Dieser Workshop wird von unserem Mitorganisator Heiko präsentiert. Der Quarterstaff war nicht nur DIE englische Waffe seit dem Mittelalter schlechthin (abgesehen vom Langbogen), sondern wurde auch in den Fechtschulen des 16. Jahrhunderts und bei den Preiskämpfen des

18. Jahrhunderts benutzt. Oftmals mit Eisenspitzen versehen, war dieser Eschenholzstab potentiell tödlich und nach Aussage einiger Fechtlehrer vielen anderen Waffen überlegen. Wir werden einigen Quellen durch die Jahrhunderte folgen, aber vor allem die Techniken aus den Werken von Zachary Wylde, Donald McBane und Archibald MacGregor kennenlernen.

Heiko Große erforscht, unterrichtet und trainiert Historische und Traditionelle Kampfkünste Schottlands, Irlands, Englands und Wales seit 2009. Er ist der ehemalige Präsident der Cateran Society, hat zwei Bücher zu diesen Themen geschrieben sowie verschiedene Magazin-Artikel. Aktuell ist er im Projekt zur Rekonstruktion keltischer Kampftechniken bei der Keltenwelt am Glauberg involviert.

PUGILISM
Christoph Reinberger

(Bear-Knuckle-Boxing-Club, Deutschland)

Das alte Boxen ist praktisch Schwertfechten, nur ohne Schwert. Begleitet mich zurück in die Zeit des nebelverhangenen Londons des

19. Jahrhunderts, als Boxkämpfe teilweisen illegal waren, die Wetteinsätze hoch und die Begeisterung dafür groß war. Männer und Frauen, lieferten sich gleichermaßen harte Fights. Dieser Boxstil wurde sowohl beim Boxen mit Handschuhen als auch im Kampf mit bloßen Fäusten angewendet. Er galt lange Zeit auch als die edle Kunst der Selbstverteidigung. In meinem Workshop lernst du, wie man sich als echter Gentleman oder Lady mit den Fäusten verteidigt und dafür sorgt, dass der Gegner das nie vergessen wird. Dazu betrachten wir die wichtigsten Angriffs- und Abwehrtechniken und erlernen ein paar „Dirty Tricks“. Wer glaubt, dass dieses alte Boxen im Clinch endet, wird sich freuen, die ein oder andere Ringkampftechnik kennenzulernen.

Christoph trainiert HEMA seit 2003 bei Ochs e.V. und ist seit 2011

auch als Trainer tätig. Ab 2015 konnte er mit Gleichgesinnten

den Bear-Knuckle-Boxing Club gründen und bringt die alte Boxkunst seit 2016 den Menschen in verschiedenen nationalen und internationalen Seminaren näher.

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DOUBLE-SWORD
Jan Gosewinkel

(Montantero Bonn, Deutschland)

Um ehrlich zu sein, ist dieser Workshop ein bisschen als

Spaß-Experiment gedacht, basierend auf verschiedenen historischen Erzählungen der schottischen und irischen Geschichte, bei denen zwei Schwerter gleichzeitig gebraucht wurden im Kampf. Dazu bedienen wir uns anderer Fechttraditionen Europas, in denen diese Techniken eindeutig beschrieben sind und adaptieren diese auf die Kampfkunst-Kultur der traditionellen Whisk(e)y-Nationen. Also macht euch bereit für einen unterhaltsamen und speziellen Workshop.

Jan Gosewinkel trainiert seit 33 Jahren Kampfkunst und began vor 19 Jahren mit dem Schwertfechten. Seit 16 Jahren unterrichtet er nun schon den Gebrauch von Zweihändern und Großschwertern. In seinem Club Montantero Bonn liegt der Fokus auf dem Montante und Spadone, sowie anderen Großschwertern und den dazugehörigen Quellen.

Informationen zu dem weiteren Rahmenprogramm, wie Tasting oder Burgführung, findest du bei "Rahmenprogramm".

"To avoid those desperate combats,
my advice is for all gentlemen, to take a hearty cup, and drink friends to avoid trouble."

Donald McBane, 1728

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Schirmherrschaft

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